Zur Anwendbarkeit von TESDL für die automatische Generierung von TTCN Testfällen aus SDL Spezifikationen

Jens Grabowski, Rudolf Scheurer, Andreas Spichiger, Stefan Suter

Abstract

Die vorliegende Fallstudie beschäftigt sich mit der automatischen Generierung von Testfällen aus SDL Spezifikationen. Basierend auf dem Inres Beispiel wird gezeigt, wie sich mit Hilfe des Software Werkzeugs TESDL Testfälle generieren lassen. TESDL generiert TTCN Verhaltensbäume für das beobachtbare (externe) Verhalten einer SDL Spezifikation durch dessen Simulation. Dabei wird jeder mögliche Simulationsweg bis zu einer vorher definierten Baumtiefe berücksichtigt. Unterschiedliche Simulationswege können jedoch das gleiche beobachtbare Verhalten haben. Bei einem Black Box Test sind unterschiedliche Systemabläufe mit dem gleichen beobachtbaren Verhalten deshalb nicht unterscheidbar. Bezogen auf das Testen können deshalb die mit TESDL generierten Verhaltensbäume Redundanz beinhalten. In dieser Fallstudie wird beschrieben, wie Testfälle für die unterschiedlichen Kommunikationsphasen des Inres Protokolls mit TESDL generiert werden können. Ferner werden die Einflüsse von unterschiedlichen Testkonfigurationen auf die Testfallgenerierung und die Resultate unserer Experimente mit TESDL beschrieben. Desweiteren beinhaltet die Fallstudie eine Beschreibung, wie die erwähnte Redundanz aus den generierten Verhaltensbäumen entfernt werden und einen Vergleich zwischen den ursprünglichen und den redundanzfreien TTCN Verhaltensbäumen.
Document Type: 
Technical Reports
Institution: 
University of Berne
Address: 
Berne, Switzerland
Month: 
4
Year: 
1993
2020 © Software Engineering For Distributed Systems Group

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